AGB´s

Heilpraktikerin für Psychotherapie - Monika Weirauch



MONIKA WEIRAUCH

HEILPRAKTIKERIN FÜR PSYCHOTHERAPIE


GINSHEIMERSTR. 20

65428 RÜSSELSHEIM


TEL.:+49 (0) 176 75041343


Termine nach telefonischer Vereinbarung

AGB Heilpraktiker für Psychotherapie



1. Anwendungsbereich der AGB


1.1 Diese AGB regeln die Geschäftsbeziehung zwischen der Heilpraktikerin für


Psychotherapie sowie dem Patienten als Behandlungsvertrag. Abweichende Vereinbarungen


bedürfen der Schriftform.


1.2 Rechtliche Grundlagen des Behandlungsvertrages sind die §§ 611 ff. Bürgerliches


Gesetzbuch (BGB). Demnach kommt der Behandlungsvertrag zustande,


wenn ein Patient das generelle Angebot der Heilpraktikerin zur Ausübung der


Heilkunde, eingeschränkt auf den Bereich der Psychotherapie, annimmt und sich


an die Heilpraktikerin für Psychotherapie zum Zwecke der Beratung, Diagnostik


und Behandlung wendet.


1.3 Der Abschluss eines Behandlungsvertrages kann von der Heilpraktikerin für


Psychotherapie ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden. Sofern sich während


der Behandlung herausstellt, dass sich kein Vertrauensverhältnis zwischen


Heilpraktikerin für Psychotherapie und Patient entwickelt oder der Heilpraktikerin


für Psychotherapie eine Spezialisierung fehlt bzw. sie aus gesetzlichen Gründen


die Behandlung nicht durchführen darf, kann die weitere Behandlung abgelehnt


werden. Der Anspruch auf die Vergütung der bereits erbrachten Leistungen bleibt


in diesen Fällen jedoch bis zur Ablehnung der weiteren Leistungen bestehen und


ist vom Patienten zu erfüllen.


2. Inhalt und Zweck des Behandlungsvertrages


2.1 Die Heilpraktikerin für Psychotherapie erbringt ihre Dienste gegenüber dem


Patienten in der Form, dass sie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zwecks Ausübung


der Heilkunde, eingeschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie, zur Aufklärung,


Beratung, Diagnose und Therapie des Patienten anwendet.


2.2 Vor Beginn der Behandlung informiert und berät die Heilpraktikerin für Psychotherapie


den Patienten über die wirtschaftlichen und fachlichen Vor- und


Nachteile bzgl. ihrer Therapiemethoden. Der Patient entscheidet frei über die anzuwendenden


Diagnose- und Therapiemethoden. Sofern sich der Patient nicht


festlegen kann oder will, wendet die Heilpraktikerin für Psychotherapie eine Methode


an, die dem mutmaßlichen Patientenwillen entspricht.


2.3 Die Heilpraktikerin für Psychotherapie wendet in der Regel schulmedizinisch


nicht anerkannte Methoden an, die teilweise auch nicht wissenschaftlich erklärbar


sind. Daher kann dem Patienten auch kein Erfolg der Behandlung in Aussicht gestellt


oder garantiert werden. Lehnt der Patient diese Methoden ab oder verlangt


eine Beratung, Diagnose und Therapie mit wissenschaftlich anerkannten Methoden,


muss er dies der Heilpraktikerin für Psychotherapie vorab mitteilen.


2.4 Die Heilpraktikerin für Psychotherapie nimmt keine Krankschreibungen vor


und verordnet keine Medikamente, Heilmittel oder Substanzen.


3. Mitwirkung des Patienten


Der Patient ist nicht zu einer aktiven Mitwirkung an der durchgeführten Behandlung


verpflichtet. Sofern der Patient nicht ausreichend mitwirkt, indem er für die


Behandlung notwendige Informationen nicht erteilt und dadurch das Vertrauensverhältnis


nicht oder nicht ausreichend aufgebaut werden kann, ist die Heilpraktikerin


für Psychotherapie berechtigt, die Behandlung abzubrechen.


4. Honorierung der Heilpraktikerin für Psychotherapie


4.1 Die Heilpraktikerin für Psychotherapie hat für die Inanspruchnahme ihrer


Dienste Anspruch auf ein Honorar, welches sich an der Gebührenordnung für


Heilpraktiker orientiert und je nach Art, Dauer und Umfang der zu erbringenden


Leistung jeweils individuell vereinbart wird.


4.2 Die vereinbarten Honorare sind im Anschluss an jede Behandlung bar zu entrichten.


Der Patient erhält dafür jeweils eine Quittung. Andere Vereinbarungen


sind möglich, bedürfen jedoch der Schriftform und der Zustimmung beider Vertragsparteien.


4.3 Der Patient kann auf Wunsch eine honorarpflichtige Rechnung nach einer


Behandlungsphase erhalten. Diese Rechnung enthält Angaben zu Namen und


Anschrift des Patienten sowie der Heilpraktikerin für Psychotherapie, dem genauen


Behandlungszeitraum und der bereits gezahlten Honorare. Eine Rechnung,


die Angaben bzgl. der Diagnose(n) enthält, z.B. aus Erstattungsgründen, bedarf


vorab eines schriftlichen Auftrags des Patienten.


5. Honorarerstattung durch Dritte


5.1 Hat oder glaubt der Patient einen Anspruch auf vollständige oder teilweise


Erstattung des Honorars der Heilpraktikerin für Psychotherapie durch Dritte zu


haben, bleibt Nr. 4 davon unberührt. Die Heilpraktikerin rechnet das Honorar


auch nicht vollständig oder teilweise mit Dritten ab.


5.2 Sind im Rahmen der Erstattungsangelegenheiten Auskünfte an Dritte notwendig,


werden diese jeweils in Form von Bescheinigungen gegen entsprechendes


Honorar an den Patienten erteilt. Es werden keine Auskünfte an Dritte erteilt.


6. Vertraulichkeit der Behandlung


6.1 Patientendaten werden von der Heilpraktikerin für Psychotherapie vertraulich


behandelt. Auskünfte bzgl. Diagnose, Beratungen, Therapie und den persönlichen


Begleitumständen bzw. den Verhältnissen des Patienten werden nur nach


schriftlicher Zustimmung des Patienten erteilt.


6.2 Sofern die Heilpraktikerin für Psychotherapie auf Grund gesetzlicher Vorschriften


verpflichtet ist, die Daten des Patienten an Dritte weiterzugeben oder


sich eine Auskunftspflicht auf Grund behördlicher oder gerichtlicher Anordnung


ergibt, gilt Nr. 6.1 nicht. Weiterhin gilt Nr. 6.1 nicht gegenüber sorgeberechtigten


Personen, z.B. bei Eltern von minderjährigen Kindern, oder wenn die Heilpraktikerin


für Psychotherapie sich durch die Verwendung von Daten und/ oder Tatsachen


gegen persönliche Angriffe gegen die eigene Person bzw. gegen ihre Berufsausübung


entlasten kann. Gegenüber Ehegatten, Verwandten und anderen


Familienangehörigen besteht keine Auskunftspflicht.


6.3 Über die Leistungen führt die Heilpraktikerin für Psychotherapie Aufzeichnungen


(Handakten). Eine Einsichtnahme in diese Aufzeichnungen steht dem Patienten


nicht zu und er kann die Herausgabe dieser Aufzeichnungen nicht verlangen.


6.4 Verlangt der Patient eine Behandlungs- und Krankenakte wird diese kostenund


honorarpflichtig von der Heilpraktikerin für Psychotherapie aus der Handakte


erstellt. Originale, die sich in der Handakte befinden, werden der Behandlungsakte


in Kopie beigefügt.


6.5 Die Handakten werden für die Dauer von 10 Jahren nach Abschluss der Behandlung


aufbewahrt, soweit nicht gesetzlich eine längere Aufbewahrungsfrist


besteht. Die Handakten werden nicht vernichtet, wenn sich Anhaltspunkte ergeben,


dass die Akten zu Beweiszwecken in Frage kommen könnten.


7. Gerichtsstand


7.1 Zwischen den Vertragsparteien gilt ausschließlich deutsches Recht. Die Gerichtsstandsmitteilung


giltst für Teilnehmer aus dem In- du Ausland.


7.2 Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Leistungen und Auseinandersetzungen


ist ausschließlich der Sitz des Veranstalters.


8. Sonstige Nebenbestimmungen


8.1 Zu diesem Vertrag existieren keine Nebenabreden. Änderungen und Ergänzungen


bedürfen der Schriftform.


8.2 Eine Änderung des Vertragspunkts 11 bedarf ebenfalls der Schriftform.


8.3 Der Teilnehmer ist nicht berechtigt, seine Ansprüche aus dem Vertrag abzutreten.


9. Salvatorische Klausel


Sollten einzelne Bestimmungen des Behandlungsvertrages oder der AGB ungültig


oder nichtig sein, berührt dies nicht Wirksamkeit des Behandlungsvertrages / der


AGB insgesamt. In diesem Fall ist die ungültige oder nichtige Bestimmung in


freier Auslegung durch eine zulässige Bestimmung zu ersetzen, die dem Vertragszweck


und dem Parteiwillen am nächsten kommt.


Die Gebührenverordnung für Heilpraktiker (GeBüH) aus dem Jahr 1985 ist seitdem


nicht mehr angepasst worden. Das heißt, dass meine Behandlungshonorare


über den dort vorgesehenen Rahmen hinausgehen können.


Die gesetzlichen Krankenversicherungen übernehmen in der Regel keine Kostenerstattung


für Behandlungsleistungen gemäß Heilpraktiker- Gebührenverordnung.


Sofern Sie privat versichert sind oder eine private Zusatzversicherung abgeschlossen


haben, die Heilpraktikerleistungen beinhaltet, kann eine vollständige


oder teilweise Erstattung der Heilpraktikeringebühren möglich sein. Die Höhe der


Erstattung richtet sich hierbei nach Versicherung und Vertrag. Die Kostenerstattung


durch eine Krankenversicherung erfolgt unabhängig von dem zwischen mir


und meinem Patienten abgeschlossenen Behandlungsvertrag. Die Höhe der Behandlungskosten


richten sich immer nach dem abgeschlossenen Behandlungsvertrag,


unabhängig davon, wie viel durch die Krankenversicherung erstattet


wird.


Beihilfeberechtigte erhalten je nach Fall Beihilfe zu Heilpraktikerleistungen. Hier


gibt es Unterschiede, Leistungsbegrenzungen und –einschränkungen.


Ich empfehle in jedem Fall, sich vor Beginn einer Behandlung mit dem jeweiligen


Kostenträger bzgl. einer Kostenerstattung in Verbindung zu setzen.

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